Das war das camp for [future] 2018

Danke für’s camp for [future] 2018

Wir haben es geschafft! Das zweite Mal hat das camp for [future] dieses Jahr stattgefunden und obwohl es wieder viel zu schnell vorbei war, sind wir sehr glücklich, eine so schöne und intensive Zeit mit euch verbracht zu haben.

10 Tage lang haben wir zusammen gecampt, gelernt, diskutiert, getanzt, gearbeitet, super lecker gegessen und sind für den Klimaschutz und – mit Bezug auf den Tagebau Hambach und dem von Rodung bedrohten Hambacher Wald in deren unmittelbarer Nähe das Camp stattfand – für den Braunkohleausstieg aktiv geworden. In den verschiedensten Workshops haben wir nicht nur alles über Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und viele weitere Themen gelernt, sondern auch praktische Skills wie Siebdruck oder Fermentieren erlernt. Der Open Space hat sich schon nach ein paar Tagen verselbstständigt und ihr habt euch mit all euren Ideen, eurem Wissen und euren Fähigkeiten selbst eingebracht und ihn mit kreativen Workshops wie zum Beispiel Upcycling oder Diskussionsrunden zur Kapitalismuskritik gefüllt. Auch das Abendprogramm war sehr abwechslungsreich und von Poetry Slams über Konzerte bis zu einer Podiumsdiskussion war alles dabei.

Besonders wollen wir den friedlichen Austausch zu dem zentralen und aktuell immer heikler werdenden Thema des camp for [future], dem Ausstieg aus der Braunkohle und der dringend notwendigen Energiewende, betonen. Auf der Podiumsdiskussion, in angeregten Gesprächen mit Besucher*innen des Camps, unter denen auch die Polizei und Vertreter von RWE waren, im Dialogcafé mit Anwohner*innen, in Diskussionsrunden im Dome oder in Gesprächsrunden mit Aktivist*innen aus der Waldbesetzung oder mit Menschen, die von der Umsiedlung betroffen sind, wurden Dialog und Kooperation gefördert. Und trotzdem waren wir auch laut und bunt! Bei den Aktionen der BUNDjugend NRW haben wir ein gelbes Kreuz auf dem sogenannten Widerstandsacker des BUND errichtet und eingeweiht, um in Sichtweite der Abbaukante ein Stopp für den Braunkohleabbau zu signalisieren, auf einer Fahrraddemo um den Tagebau Hambach gegen Braunkohle protestiert und auf dem Critical Rave für Klimagerechtigkeit getanzt!

Wir wollen deshalb allen für dieses wunderbare und erfolgreiche Camp danken, über das auch in der Presse positiv berichtet wurde: Video

Deshalb geht ein Riesendankeschön an

alle Menschen und Organisationen für ihre Unterstützung und Mitgestaltung des Camps: das Küchenkollektiv “Die Maulwürfe”, die Velokitchen, die Initiative “Buirer für Buir”, Democracy International, Mehr Demokratie e.V., Open Globe, den Bund der Alevitischen Jugendlichen, die Naturfreunde, die Falken und natürlich die BUNDjugend NRW,

die Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW für die Förderung,

das internationale Workcamp des IJGD für die tatkräftige Unterstützung nicht nur bei Auf- und Abbau,

allen Besucher*innen des Camps, die sich friedlich ausgetauscht haben,

den Referent*innen und Künstler*innen für ein fantastisches Programm,

dem Mitmachteam für all die gedankliche und praktische (Organisations-)Arbeit vor und auf dem Camp,

und natürlich euch, den Teilnehmer*innen, die ihr das Camp so wunderbar unterstützt und gestaltet habt!

Wir hoffen, ihr freut euch schon auf nächstes Jahr oder seid sogar im Mitmachteam dabei! [Anmeldung]