Die ersten Flyer sind da!

Das Camp rückt langsam näher und wir haben uns schon mal ins Zeug gelegt und die ersten Postkartenflyer für das camp for [future] 2018 gedruckt! Du bist vom Camp begeistert und willst deinen Freunden zeigen, wo du im Sommer hinfährst? Oder vielleicht sogar in deiner Stadt aktiv werden und Flyer in Geschäften auslegen? Das finden wir super, deswegen könnt ihr die Flyer ab JETZT kostenlos bei uns bestellen!
Hier findet ihr sie.

Falls du in den Orga-Prozess des Camps hineinschnuppern willst, dann komm doch einfach zum nächsten Planungstreffen in der Bunten Schule Dortmund! Vom 23.-25. Februar treffen wir uns, um Ideen für das Programm zu sammeln, Öffentlichkeitsarbeit zu besprechen und viele andere Dinge anzugehen. Wir freuen uns auf dich!

1. Planungstreffen – camp for [future] 2018

Fuß auf Zeitplan - 1. Planungstreffen camp for [future]

Erste Fußstapfen für’s camp for [future] 2018

Am Wochenende vom 24.11 bis 26.11 haben wir unsere ersten Schritte für das camp for [future] im Jahr 2018 gemacht!
In einer Nachmittagssitzung haben wir mit anderen Verbänden und Organisationen zusammengesessen und haben über eine mögliche Unterstützung geredet. Es haben viele ihre Hilfe bei der Mobilisierung angeboten, es gab sogar schon erste Ideen für Workshops auf dem Camp!
Im weiteren Verlauf des Treffens haben wir über die thematische Ausrichtung gesprochen, doch das wichtigste steht bereits:
Der Termin fürs kommende Camp:
17.08. – 26.08.2018
zur Anmeldung geht’s hier lang
Facebookveranstaltung

Das nächste Planungstreffen finden vom 23.02. – 25.02.2018 in der Bunten Schule in Dortmund statt. Anmeldung und Info’s hier.
Facebookveranstaltung
Wir suchen noch Verstärkung für unser Orga-Team! Meldet euch an und kommt vorbei.

OVG Münster stoppt vorerst Rodungen im Hambi

+++ Breaking News +++

Braunkohlebagger (Rodungsstop)

BUND setzt Rodungsstopp im Hambacher Wald durch:
Auf Antrag des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster heute einen Rodungsstopp im Hambacher Wald verfügt. Das Gericht hat das Land NRW im Wege einer Zwischenentscheidung verpflichtet, sicherzustellen, dass RWE die Fällarbeiten ab heute, 18.00 Uhr, einstellt. Das Rodungsverbot gilt zunächst so lange bis das OVG über die BUND-Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 25. Oktober 2017 entschieden hat. Zur Begründung führt das Gericht aus, dass die Zwischenentscheidung zur Gewährleistung effektiven
Rechtsschutzes angesichts der Komplexität des Sachverhalts
und der sich stellenden Rechtsfragen sowie zur Vermeidung des Eintritts irreversibler Zustände erforderlich sei.

Hier gehts zum Facebookbeitrag vom BUND.

Gericht weist BUND-Klage ab – RWE darf im Hambacher Forst roden

Nach dem heutigen Urteil des Verwaltungsgerichts Köln kündigte der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiteren Widerstand an. Das Gericht hatte die Klage des BUND gegen den Braunkohlentagebau Hambach abgewiesen. Bei der mündlichen Urteilsbegründung hatte die Kammer jedoch ihr Bedauern ausgedrückt, dass RWE und das Land NRW den Vergleichsvorschlag des Gerichts abgelehnt hatten.

„Wir begrüßen die klaren Worte des Gerichtes, dass weitere Rodungen angesichts der laufenden Debatte über den genauen Zeitpunkt des Kohleausstiegs voreilig seien“, sagte der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Thomas Krämerkämper. „Wir können aber nicht nachvollziehen, warum sich das Gericht nicht die Zeit genommen hat, die entscheidenden europarechtlichen Fragen dem zuständigen Europäischen Gerichtshof vorzulegen.“

Unmittelbar nach der Klageabweisung rief der BUND die nächsthöhere Instanz an. Der Verband reichte beim Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes in Münster einen Antrag auf Erlass einer Zwischenverfügung auf einen Rodungsstopp im Hambacher Wald ein. Damit will der BUND erreichen, dass die Rodungen zumindest solange untersagt werden, bis das OVG in dem dort anhängigen Eilverfahren gegen die Zulassung des Hauptbetriebsplans eine Entscheidung getroffen hat. Zudem wird der BUND einen Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das heutige Urteil einreichen.

Im Geltungsbereich des Hauptbetriebsplans für den Zeitraum von 2015 bis 2017 liegen die Quartierbäume etlicher streng geschützter Fledermausarten. Auch die seltene Bechstein-Fledermaus, deren wichtigste Wochenstubenkolonie in diesem Areal liegt, würde durch die von RWE beabsichtigten Fällarbeiten heimatlos.

„Wir werden weiter alle politischen und rechtlichen Hebel ansetzen, um den unverantwortbaren Tagebau zu stoppen und die Reste des Hambacher Waldes zu retten“, sagte BUND-Braunkohlenexperte Dirk Jansen. „Wir fordern RWE auf, sich unabhängig von Gerichtsentscheidungen auf einen Rodungsstopp einzulassen, anstatt der Natur weiter unverantwortlichen Schaden zuzufügen.“

Quelle: BUND NRW

Ein paar Worte von uns

Wir sind immer noch geflasht von Euch, vom Camp, von der Fläche, von den Aktionen, von der Party und von allem drumherum!
Noch in der Planungsphase im Frühjahr 2017 hat uns ab und an mal der Mut verlassen, als uns keine Kommune eine Fläche für unser Camp zur Verfügung stellen wollte und wir dadurch schon davon ausgingen, dass uns kaum jemanden auf unserem Camp besuchen wird.
Doch all der Zweifel wurde weggefegt, als wir dann endlich von der Versammlungsbehörde eine Fläche zur Verfügung gestellt bekamen und wir mit dem Aufbau beginnen konnten.
Das Wetter war herrlich, die Stimmung in unserm Aufbauteam war grandios und wir waren gespannt auf die ersten Teilnehmer*innen.
Als wir dann am ersten Abend (Freitag, 18.08) mit circa 100 unserer ersten Besucher*innen unter unserem Zirkuszelt standen und zur phänomenalen Musik von Sanderling abgingen, waren wir auf Wolke 7.
Die nächsten Workshop-Tage schritten voran. Selbst als ein Standrohr (für die Wasserversorgung) geklaut wurde, ließ die Stimmung im Camp nicht nach. Wir wurden mit bestem veganen Essen von den „Maulwürfen“ versorgt, die Abende klangen meist entspannt aus am Lagerfeuer oder in unserer kleinen Bar oder auch mal mit Party beispielsweise vom DJ „Mettbrötchen 1,50“.
Auch die erhöhte und unnötige Polizeipräsenz in Form von etlichen Hubschraubern und Polizei „Wannen“ (Bullis) die Tagelang vor unseren Kompostklos oder „versteckt“ hinter Hecken standen, ließen uns nicht einschüchtern oder entmutigen.
Als dann die Aktionstage am letzten Wochenende losgingen und sich noch ein paar mehr Menschen auf unserem Camp tummelten, wurde es schön wuselig und noch belebter. Wir bereiteten uns gemeinsam auf die Aktionen vor, bastelten Schilder und Banner, malten fleißig und kneteten „Seedbombs“.
Am Freitag sind wir dann einmal um den kompletten Tagebau Hambach geradelt! 50 km!
Dabei haben wir gegen Ende hin mal kurz eine kleine Blockade von Robin Wood Aktivist*innen lautstark und mit guter Stimmung unterstützt.
Am Samstag haben wir dann einen unseren Teil zur Roten Linie Aktion auf der alten A4 beigetragen, die insgesamt aus 3000 Menschen bestand! Und wir haben es mit unserem camp for [future]-Block auf Titelbilder von verschiedenen Artikeln geschafft und waren sogar für ein paar Sekunden in der 20 Uhr Tagesschau zu sehen!

Zum Schluss sei gesagt:
DANKE an alle Teilnehmer*innen!
DANKE an alle beteiligten Helfer*innen!
DANKE an das Orga-Team!
DANKE an die Landesgeschäftsstell NRWe & Bundesgeschäftsstelle der BUNDjugend!
DANKE an die Klimacamp-Bewegung!

Ein paar schöne Zeitungsartikel haben wir hier mal verlinkt:

Wenn ihr Bilder vom Camp sehen wollt, schaut doch mal in unser Flickr-Album vorbei:

https://www.flickr.com/photos/155452317@N08/

 

camp & COP – Nachtreffen & Aktionswochenende

Liebe camp for [future] – Mitbegeisterten,

So langsam kommen wir alle wieder im Alltag an, doch die 10 Tage Camp in Kerpen-Manheim sind immer noch so präsent als wär‘ es erst gestern gewesen.
Noch immer schweben wir ein wenig in der wundervollen Stimmung unseres camp for [future]‘s.
Und um diese Stimmung nochmal aufzugreifen und gemeinsam mit euch das vergangene Camp zu feiern, laden wir euch herzlich zum NACHTREFFEN in das Naturfreundehaus Köln-Kalk vom Freitag, 03.11, bis zum Sonntag, 05.11., ein.

Dieses Nachtreffen fällt perfekt auf die Aktionstage während der großen COP23 (UN-Klimakonferenz 2017), sodass wir am Freitagabend uns zum gemeinsamen Feiern und Wiedersehen treffen, am Samstag von Köln nach Bonn per Fahrraddemo zur Roten Linie Aktion fahren und euch dann den Raum geben, an weiteren Aktionen am Wochenende teilzunehmen.
Wenn ihr an dem Nachtreffen teilnehmen möchtet, meldet euch bitte hier an:
ANMELDUNG

Hier gehts zur
Facebook Veranstaltung

camp for [future] 2017 – AfterMovie

Ihr Lieben, wir sind immer noch geflasht von den 10 Tagen mit euch!
Es waren insgesamt um die 250 Teilnehmer*innen auf unserem Camp. Wir konnten gemeinsam verschiedene Workshops genießen, ausgiebig feiern mit grandiosen Bands & DJs und natürlich die Aktionstage mit bunten und lauten Protesten rocken!

Wir gehen nun an die Auswertung und Nacharbeit des Camps, dazu laden wir auch herzlich zu einem „Nachtreffen“ ein. Den genauen Termin werden wir auf unserer Facebookseite noch veröffentlichen.

Zum Schluss sei gesagt:
DANKE an alle Teilnehmer*innen
DANKE an alle beteiligten Helfer*innen
DANKE an das Orga-Team
DANKE an die LGST & BGST der BUNDjugend
DANKE an die Klimacamp-Bewegung

und wir sehen uns im Jahr 2018 wieder

Der Aufbau hat begonnen!

Seit drei Tagen sind wir bereits vor Ort auf der Obstwiese in Kerpen-Manheim und bauen die Zelte und Infrastruktur auf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Schon am Freitag startet das Camp mit einem bunten Programm an theoretischen und praktischen Workshops, Podiumsdiskussionen, Konzerten und einem Poetry Slam.
Wir freuen uns auf euch!

Wir stellen vor: Diskussion #2

Die Wirtschaft der Zukunft

Die Weltwirtschaftskrise, die fortschreitende Ausbeutung begrenzter Ressourcen sowie die steigende globale Ungleichheit machen deutlich, dass das gegenwärtig vorherrschende Wirtschaftssystem nicht zukunftsfähig ist. Aber wie kann eine Wirtschaft aussehen, die alle (kommenden) Menschen sowie den Planeten in Blick hat? Was für Ideen und Beispiele für andere Wirtschaftsformen gibt es bereits jetzt? Wie kann ein solidarisches und nachhaltiges Wirtschaftssystem zum Mainstream werden? Und wohin entwickelt sich die globale Ökonomie derzeit?
Anhand dieser und weiterer Fragen wollen wir mit den Referent*innen und dem Publikum diskutieren, ob und wie eine zukunftsfähige Wirtschaft gestaltet werden kann.

Wann: Dienstag, 22.08., 20 Uhr
Referent*innen: Nina Treu (Konzeptwerk Neue Ökonomie), Rolf Weber (Gemeinwohlökonomie), N.N.

Eine Übersicht über alle Workshops und Aktionen auf dem camp for [future] findest du unter Programm.