CAMP FOR [FUTURE] 2020 ONLINE

camp for [future] 2020 – Online!

WILLKOMMEN BEIM CAMP FOR [FUTURE]!

Wir haben endlich Neuigkeiten für euch:

Ende Juli diesen Jahres wäre das camp for [future] eigentlich in die vierte Runde gegangen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind Großveranstaltungen aber bis Ende Oktober nicht erlaubt und so kann das Camp leider nicht wie geplant stattfinden.  Aber:

! Das camp for [future] wird dieses Jahr vom 06.08. – 11.08. online stattfinden !

Nach langem Umstrukturierungsprozess und Reflektionen im Team wollen wir das camp for [future] 2020 nun etwas anders als die letzten Jahre gestalten. Wir wollen weg von der Flut an neuem Input und Thematiken, weg von dem ständigen Gefühl, nie genug machen zu können. Stattdessen wollen wir in 2020  entschleunigen, schon vorhandene gesellschaftliche Strukturen hinterfragen, unseren eigenen Aktivismus nachhaltiger und achtsamer gestalten und uns vernetzen.

Wir möchten uns also dieses Jahr mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  1. Wie schaffen wir es, unseren Aktivismus für eine soziale und ökologische Welt nachhaltig zu gestalten, ohne daran kaputt zu gehen?
  2. Wie können wir im konstanten Widerstand, auf uns selbst und unsere Mitmenschen achten und einen achtsamen und bedürfnisorientierten Umgang schaffen?
  3. Wie finden wir unsere eigene Rolle im Aktivismus?
  4. Wie können wir uns selbst und andere Menschen, die Diskriminierung erfahren, empowern, sich politisch und gesellschaftlich einzusetzen und diskriminierungsensiblere Räume schaffen?
  5. Wie können wir mehr Menschen auch abseits der Mehrheitsgesellschaft den Zugang zu politischen und gesellschaftlichen Engagement erleichtern?

Das wird unser Programm 2020:

Wir wollen wie immer ein überschaubares und ausgewähltes Programm, bestehend aus Webinaren, Diskussionsrunden und Austausch-Veranstaltungen, zusammenstellen. Da wir als Aktivist*innen, Studierende und Arbeitende alle schon Erfahrungen mit Online-Formaten gemacht haben, ist es unsere Vision, digitale Wohlfühlorte zu kreieren, in denen wir entspannt und angeregt lernen und Austausch finden können.

Deshalb werden wir versuchen, auch kreative Projekte, Open Spaces (wo jede*r etwas an Wissen oder Erfahrung teilen kann), Filmabende usw. anzubieten. So können wir uns außerhalb der Workshops besser kennen lernen, zusammen Zeit verbringen und uns bei Gedankenprozessen unterstützen.

Genauere Infos zum Programm und der Anmeldung folgen noch in den nächsten Wochen – also bleibt gespannt. 🙂

Zum Schluss eine Bitte an euch:

Wenn ihr noch Fragen habt – schreibt uns!

Solltet ihr euch vorstellen können, auch ein Webinar auf dem camp for [future] zu halten – schreibt uns!

Und wenn ihr noch spannende Ideen dazu habt, wie solche Online-Veranstaltungen etwas sozialer, interaktiver und kreativer werden können oder wenn ihr Ideen habt, wie wir Räume schaffen können, in denen wir uns alle wohlfühlen – schreibt uns!

Für aktuelle Infos tretet unserer Telegram Gruppe bei: https://t.me/cff19

In Vorfreude

Das camp for [future] Mitmachteam <3

Danke für 2019

Liebe cff-Mitstreiter*innen,

Das Camp ist vorbei und wir kommen langsam wieder in den „normalen“ Alltagstrott.
Wir hoffen, dass wir all unseren Besucher*innen und Mitwirkenden eine schöne Zeit, spannende Erfahrungen und lehrreiche Workshops bieten konnten.
Hier möchten wir nun mit ein paar mehr Worten das Camp resümieren, ein paar positive sowie negative Ereignisse hervorheben und ein Fazit ziehen.

Zu allererst möchten wir allen Menschen danken, die dazu beigetragen haben, dass das Camp zu dem geworden ist, was es dieses Jahr geworden ist. Danke an das ehrenamtliche Mitmachteam, welches seit Ende 2018 mit der Planung beschäftigt war, danke an die verschiedenen Stiftungen sowie den privaten Geldgeber*innen, die uns über betterplace finanziell unter die Arme gegriffen haben, danke an die Initiativen und Organisationen, die uns geholfen haben, zu mobilisieren oder uns in anderer Form unterstützt haben, danke an die Anwohner*innen aus Buir, die uns herzlich empfangen haben und während des Camps öfter besucht haben, danke an das internationale Sommercamp von den Young Friends of the Earth Europe, danke an die BUNDjugend Bundesgeschäftsstelle, danke an das hauptamtliche Team aus dem Büro in der BUNDjugend NRW Landesgeschäftsstelle.
Ohne all die großen und kleinen Beiträge hätte das Camp nicht stattfinden können.

Leider gab es dieses Jahr – im Vergleich zu den letzten zwei Jahren – viele unschöne Zwischenfälle, Probleme und Auseinandersetzungen.
Schon im Vorfeld hat sich eine Bürgerinitiative klar gegen uns ausgesprochen, eine Demonstration organisiert und bei Facebook Stimmung gegen uns gemacht.
Unser Bestreben dieses Jahr war es, den Dialog zwischen den unterschiedlichen Parteien zu fördern. Wir haben schon immer versucht, in den Dialog zu treten, letztes Jahr lag der Fokus auf den Gewerkschaften, um ihnen klar zu machen, dass es uns nicht darum geht, Arbeiter*innen anzugreifen (verbal), sondern wir Politik und Gesellschaft adressieren.
Dieses Jahr ging es vor allem um die Bürger*innen aus der Region sowie die Gedanken und Ideen für einen gemeinsamen Strukturwandel.
Dass uns schon im Vorfeld solch eine Wut und Hass entgegenschlägt, hat uns überrascht. Wir haben in den letzten zwei Jahren bewiesen, dass wir ein friedliches und offenes Camp sind. Und dennoch wurden wir mit wilden Vorwürfen über Krawall und Straftaten beschuldigt.
Die aufgeheizte Stimmung haben wir vor Ort zu spüren bekommen. Immer wieder sind hupende Autos vorbeigefahren, Menschen haben beim Vorbeilaufen wüste Beschimpfungen ausgestoßen oder uns den Mittelfinger gezeigt.

Auf ein paar Ereignisse wollen wir genauer eingehen.
Im Laufe des Camps sahen wir uns gezwungen, Menschen von unserem Camp zu verweisen. Dabei hat es sich nicht um Teilnehmer*innen des camp for [future] gehandelt, sondern um Gäste, größtenteils aus Buir und Umgebung.
Es gab übergriffiges Verhalten, wenn beispielsweise grundlegende Regeln nicht eingehalten wurden (Rauchen nur im Raucherbereich oder alkoholische Getränke nur abends und nicht im Essensbereich oder Schlafbereich) und teilweise rassistische und/oder sexistische Beleidigungen oder politisch unkorrekte Sprache. In solchen Fällen wurden die betroffenen Menschen vom Campgelände gebeten, allerdings immer mit einer ausführlichen Erklärung sowie Raum für Diskussion und Erklärung. Wir wissen, dass wir uns in einer extrem hochschwelligen Blase befinden, die sehr sensibel auf Sprache und den Umgang miteinander achtet. Wenn Menschen keine Berührungspunkte mit solch einer Blase haben, ist es oft schwer zu verstehen, was „falsch“ gemacht wurde und was der korrekte Umgang ist. Daher wurde jedem Menschen genau geschildert, wo das Problem liegt und wie wir strukturiert sind. Zudem wurde ein „Platzverweis“ lediglich für den betreffenden Tag ausgesprochen und immer dazu eigeladen, an einem anderen Tag wieder zu kommen, mit der Möglichkeit, über den Vorfall zu diskutieren und sich zu erklären.

In zwei anderen Fällen konnten wir leider die verantwortlichen Menschen nicht ausfindig machen.
Zu Beginn wurde uns eine „Alien-Statue“ (die als CD-Ständer diente) entwendet und zwei Straßen weiter gegen ein Auto einer Anwohnerin geworfen. Dabei wurde die Statue zertrümmert und das Auto hat Kratzer bekommen.
Hierbei sind wir uns sehr sicher, dass es sich um Menschen handelt, die uns schaden wollten und nicht zum Camp gehören, indem vermutet wird, dass Campteilnehmer*innen randalierend durch die Straßen ziehen.
Wir haben den Vorfall umgehend der Polizei gemeldet und uns bei der Autobesitzerin entschuldigt und versucht, ihr zu erklären, dass wir dafür nicht verantwortlich sind.
Zudem wurde im Laufe des Camps die Kamera von einem Menschen aus dem Team entwendet. Hierbei handelt es sich um eine sehr teure Spiegelreflexkamera die durch die Umstände (Zeltlager auf einem Acker) versicherungstechnisch nicht zu ersetzen ist. Somit ist ein Verlust um die 3.000 Euro entstanden. Bei diesem Diebstahl sind wir uns nicht sicher, ob es ein Mensch vom Camp oder von außerhalb war, da die Kamera in einer Tasche iim Pressezelt lag, welches an sich nur für Menschen aus dem Presseteam zugänglich, aber natürlich kein abgeschlossener Raum ist.

Aber neben den unschönen Vorfällen gab es auch unzählige schöne Ereignisse, Erfahrungen und Gespräche.
Während des Camps sind einige Menschen aus Buir zu uns gekommen und haben uns mitgeteilt, dass sie positiv überrascht sind, wie friedlich und ruhig unser Camp verlief. Es sind sogar Anwohnende zu uns gekommen, die im Vorfeld auf der Gegendemo der Bürgerinitiative „Gemeinsam“ waren. Wir möchten hier unseren Respekt aussprechen, für so viel Rückrat, zu uns auf die Fläche zu komme, und so ehrlich zu sein, dass sie sich getäuscht haben. Vielen Dank dafür!
Durch die regen Besuche von den Bürger*innen aus Buir entstanden einige spannende und lehrreiche Gespräche, die wir unbedingt weiterführen möchten.

Zum Abschluss möchten wir nochmal betonen, was für eine spannende Erfahrung es war, das Summercamp von den Young Friends of the Earth Europe auf unserem Camp zu haben – bessergesagt, dass wir gemeinsam mit den YFoEE ein großes und spannendes internationales Camp gestaltet haben. Dadurch sind sehr interessante Dynamiken entstanden, die wir als camp for [future] noch nicht kannten.
Es sind Freundschaften, Gespräche und Diskussionen mit Menschen aus ganz Europa entstanden, es waren Fridays for Future Aktivist*innen sogar aus Russland bei uns, die mit uns das Camp gestaltet haben, demonstriert haben und schöne Abende am Lagerfeuer verbracht haben.
Alles in allem danken wir den Young Friends of the Earth Europe von Herzen und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit!
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*auf dem Bild seht ihr Clara und Malte, stellvertretend für das camp for [future] zusammen mit Greta Thunberg und Aktivist*innen aus dem Hambacher Wald*

Campreader

Unser Campreader ist online! Ihr findet ihn auch ausgedruckt auf dem Camp, aber wenn ihr jetzt schon neugierig seid und mehr über das Leben auf dem Camp und seine Hintergründe erfahren wollt, schaut gern hinein. So steigt auch die Vorfreude auf Samstag! Bei weiteren Fragen meldet euch bei clara.hagedorn@bundjugend-nrw.de

For more information on the camp, have a look at our campreader! For any further questions, just contact clara.hagedorn@bundjugend-nrw.de

Neues zum Standort und alle Infos zur Anreise

Endlich ist es geschafft: unser Camport steht fest!

Das Camp wird dieses Jahr auf einem Acker am Blatzheimer Weg 10 in Kerpen-Buir stattfinden. Vom Kölner Hbf ist Buir nur eine halbstündige Fahrt mit der S 19 entfernt – vom Bahnhof Buir braucht ihr dann noch 10-15 Minuten zu Fuß – folgt einfach unseren Schildern. Wenn ihr schweres Gepäck habt, meldet euch auf unserem Infohandy unter 0178 6650798, dann können wir euch mit Lastenfahrrädern behilflich sein! Wenn ihr von weiter her anreist, könnt ihr euch hier zusammentun.

Leider war die Ortsuche dieses Jahr ein großes Hin- und Her. Da die Obstwiese, auf dem das Camp die letzten zwei Jahre stattfand, nun RWE gehört, mussten wir uns eine neue Fläche suchen, was sich als schwierig erwiesen hat. Wir haben unsere Versammlung aufgrund fehlender Alternativen bereits im März auf der Festwiese in Buir angemeldet, was letztlich einiges an Gegenwind in der Buirer Bevölkerung erzeugt hat. Nach einem Kooperationsgespräch mit der Stadt und der Versammlungsbehörde letzte Woche wurde uns letztendlich eine annehmbare Alternativfläche am Rande von Buir angeboten. Dies ist zwar nicht unser Wunschort, aber wir sind uns sicher, dass die Menschen, die zum camp for [future] kommen, dafür sorgen, dass wir uns dort genauso heimisch fühlen werden.

 

Heute Abend läuft auch erneut ein WDR Lokalzeit Beitrag direkt von der Fläche – den Beitrag von Dienstag findet ihr hier ab 12:27.

 

In drei Wochen geht es los – das camp for [future] 2019 startet!

Wir waren dieses Wochenende nochmal richtig produktiv, haben den Auf- & Abbau und weitere Mobilisierung geplant, uns über unsere Awareness-Strukturen beraten und auch das Programm und Abendprogramm stehen in den Startlöchern. Mehr dazu bald hier.

Ihr wollt uns noch unterstützen?

Hier könnt ihr unsere Crowdfunding-Kampagne unterstützen und hier könnt ihr Mobi-Material bestellen!

Internationales Workcamp

Auch dieses Jahr bekommt unser Camp Unterstützung von einem internationalen Workcamp – 12 junge Menschen werden uns bei Auf- und Abbau und Instandhaltung der Infrastruktur unterstützen und sich natürlich auch sonst einbringen!

Falls du Lust hast, auf diese Weise am camp for [future] teilzunehmen, kannst du dich hier dafür anmelden. Du kannst dir vorstellen, dieses Workcamp zu leiten? Egal, ob du schon Erfahrungen oder einfach Freude an einer neuen Herausforderung hast – wir suchen noch eine*n Teamer*in!

Flyer, Sticker & Plakate

Ihr könnt ab jetzt neues Mobimaterial bestellen, um das Camp bekannter zu machen!

Mobimaterial bestellen

Es gibt Neues! Termin, Crowdfunding und Anmeldung – Alle Infos

Nach vielem hin- und her und reiflichen Überlegungen können wir jetzt endlich sagen:

Das Camp wird stattfinden!

Allerdings müssen wir es leider um eine Woche nach hinten verschieben – nur so können wir garantieren, dass eine Campfläche zur Verfügung steht. Der neue Campzeitraum ist also von Freitag, dem 2.- Sonntag, dem 11. August, wobei der Freitag als Aufbau- und Anreisetag gedacht ist und das Programm von Samstag bis Freitag stattfindet. Am letzten Wochenende finden dann unsere Aktionen statt. Das Programm wird in ein paar Wochen online gehen.

Die Anmeldung ist ab jetzt geöffnet!

Für einen besseren Überblick hilft es uns, wenn ihr euch anmeldet – auch noch kurz vor dem Camp. Ihr könnt natürlich auch spontan vorbeikommen, wenn ihr aber schon ungefähr wisst, wie lang ihr bleibt, meldet euch gern an!

Die Finanzen

Und zuletzt ist noch eure Unterstützung gefragt. Nicht umsonst war es lange still ums Camp. Da unser wichtigste Finanzantrag nicht bewilligt wurde, haben wir fieberhaft nach Finanzierungs-Alternativen gesucht. Wir haben neue Anträge über kleinere Beträge gestellt, doch auch davon waren nicht alle erfolgreich. Für eine Realisierung des Camps ist natürlich die Infrastruktur essentiell – daher haben wir eine  Crowdfunding-Kampagne gestartet – wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr diese verbreitet/etwas spenden könnt!

Alternativ könnt ihr auch ans Spendenkonto der BUNDjugend NRW spenden. Mit dem Verwendungszweck camp for future crowdfunding geht der Betrag direkt ans Projekt!

IBAN: DE58 3702 0500 0008 2047 06
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

PS: Wenn ihr noch beim Planungsprozess dabei sein wollt, kommt zu unserem letzten Mitmachtreffen vor dem Camp am 5.-7. Juli in der Bunten Schule in Dortmund. Hier könnt ihr euch dafür anmelden.